Erfahrungen aus erster Hand

Die Zeit mit einem Neugeborenen ist aufregend, anstrengend und voller neuer Eindrücke.

Umso mehr freuen wir uns, dass einige Eltern sich die Zeit genommen haben Ihre Erlebnisse mit uns für diese Website festzuhalten.

Wir bedanken uns für die vielen freundlichen Worte und das entgegengebrachte Vertrauen!


selbstbestimmte Klinikgeburt im Juli 2017

 

Meine erste Geburt war ... hmm ... normal? 

 

Wie es sich für Erstgebärende so "gehört" ...

 

... standen wir viel zu früh im Krankenhaus

 

... watschelten stundenlang das Klinikgelände auf und ab (und auf und ab und ...)

 

... wendeten einige der erlernten Techniken aus dem Geburtsvorbereitungskurs an

 

... waren enttäuscht, verwundert und verärgert über den wenigen Fortschritt am Muttermund und    glücklich, überrascht und erleichtert als die Fruchtblase platzte

 

... ich konnte endlich durchatmen und ein wenig schlafen, als die PDA wirkte

 

... und brachte nach 24 Stunden und mit Hilfe einer Saugglocke meinen kerngesunden Sohn auf die Welt

 

 

 

Die erste Geburt war lang, schmerzhaft, zeitweise beängstigend, frustrierend, mühsam und notwendiges Übel um das schönste Geschenk im Arm halten zu dürfen und für all das belohnt zu werden!

 

 

 

9 Monate später überschnitten sich zwei freudige Ereignisse:

Wir waren erneut schwanger und meine Schwester gebar ihren ersten Sohn!

"Sie gebar ihren ersten Sohn" - ich wähle diese Art der Formulierung ganz bewusst, denn sie wirkt auf mich: Selbstbestimmt, in sich ruhend, konzentriert, mutig, natürlich und stolz - genau so berichtete mir meine Schwester von ihrer Geburtserfahrung. Schmerzhaft? Klar! Aber die Schmerzen standen weit, weit weniger im Fokus als bei mir! Meine Schwester konnte mit ihrer Geburtsreise anderen Mamas die Angst nehmen - meine verschwieg ich Erstgebärenden lieber.

 

 

 

Zeitgleich mit meinem Bauch wuchs auch der starke Wunsch, dieses Mal auch eine Geburts-(Traum)-Reise mit nach Hause nehmen zu wollen! Mit Hilfe eines erfahrenen Reiseleiters in Form einer Doula!

 

 

 

Ich möchte hier nicht auf die "Notwendigkeit" einer Doula eingehen ... ich sprenge ja eh schon den Rahmen einer normalen Rezension! Vielmehr möchte ich stolz und laut verkünden:

Auch ich gebar! Ein zweites Mal! Und die Geburten hätten unterschiedlicher nicht sein können!

(Und das trotz gleichem Mann an meiner Seite, im selben Krankenhaus)

 

 

 

Die zweite Geburt war kurz, klar, kraftvoll, konzentriert, schmerzhaft, selbstbestimmt, selbstsicher, selbstverständlich, unkompliziert, intim, persönlich und mit ganz viel (Bauch)-Gefühl!

 

 

 

Eine Doula - im Allgemeinen - und (meine) Doula: Franziska - im Speziellen kann ich nur jeder Frau wärmstens ans Herz legen! Mit Franziskas Hilfe war meine Kliniktasche dieses Mal randvoll mit ganz viel neuem Mut für die kommende Geburt und auch einer ersten Versöhnung mit der "normalen" Geburt meines Sohnes. Franziska half meinem Mann beim Tragen, erinnerte mich ans Trinken und reichte mir die (geöffneten) Flaschen. Sie fand die richtigen Worte zur richtigen Zeit, mal aufmunternd, mal anfeuernd, mal informierend. Sie wich mir nicht von der Seite, ohne aufdringlich zu sein. Sie stärkte mir den Rücken und massierte mein Kreuzbein während jeder Wehe.

 

Da gäbe es jetzt noch so viel mehr zum Aufzählen, wenn da nicht dieses Rahmen-Spreng-Problem wäre! (Und meine zwei Kinder ... warum ist es so gefährlich ruhig?)

 

Liebe Franziska! DANKESCHÖN! Für mehr als nur Händchen halten! <3

 


Haus-Wassergeburt im Oktober 2016

In der Schwangerschaft kam in mir der Wunsch auf, bei der Geburt unseres ersten Kindes eine Doula dabei zu haben.

Mein Mann war zunächst skeptisch. "Was soll ich denn dann noch da? Dann hab ich ja gar nichts mehr zu tun!" Also verglich es mit einem sportlichen Wettkampf: Es gibt die Freundin, die im Publikum sitzt und sich mit dir freut und es gibt einen Trainer, der solch eine Situation schonmal durchlebt hat und nützliche Tipps geben kann!

Das ist eine Doula für die Frau!
Nachdem wir Franziska kennenlernten, waren wir uns dann sofort einig: Franziska wird bei der Geburt - neben der Hebamme - bei der Hausgeburt dabei sein!

Und was soll ich sagen?!

Ich kann es nicht in Worte fassen, wie viel uns ihre Hilfe bedeutet (hat). Sie stand uns vor, während und nach der Geburt zur Seite, nahm uns Ängste und Sorgen und bescherte uns eine wundervolle, selbstbestimmte Geburt. Sie wusste zu jedem Zeitpunkt, wie sie mir helfen konnte und wir arbeiteten uns gemeinsam durch die Geburt. Sie war mein Anker und unsere Ansprechpartnerin und sie hat uns die Geburt erleben lassen, die wir uns erträumt haben!

Wir werden dir niemals genug danken können! Ohne dich wäre die Geburt deutlich schlechter verlaufen! Danke für alles und für die nächste Geburt bist du wieder gebucht 😉


Geburt einer kleinen Prinzessin Juni 2016

Mein Mann meinte noch, dass er all diese Berichte nicht verstünde in denen es heißt, dass eine Geburt mit einer Doula leichter sei... man wisse ja gar nicht, wie die Geburt ohne verlaufen wäre... Und ja, er hat recht. Aber ich habe den Vergleich zu der Geburt meines Sohnes zu der Jetzigen und ich muss sagen, dass es mir viel besser geht wie nach der Ersten. Klar, es war das zweite Kind und ja, auch die Hebamme sowie mein Mann waren nicht unbeteiligt. Dennoch war die Geburt wesentlich angenehmer. Viel mehr Unterstützung! Zwei Leute + Hebamme aus dem Krankenhaus, die wirklich da waren. Die für Entlastung gesorgt haben. Ich bereue Nichts! Es war eine super Entscheidung! Und wenn ich ehrlich bin, wenn ich nochmal ein Kind bekommen sollte, dann möchte ich wieder von dir, liebe Kerstin, begleitet werden. Einfach nochmal Danke an dieser Stelle!


Zwillingsgeburt Februar 2016

Kerstin war einfach 'ne Wucht. Die Geburt meiner zwei Mädchen hat dann trotz heftiger Schmerzen sogar Spaß gemacht. Es ging alles so schnell, dass mein Mann nicht rechtzeitig da sein konnte, aber Kerstin war Gott sei Dank sofort zur Stelle. Ohne sie hätte ich die Geburt nicht so genießen können. Sie hat mich die ganze Zeit mit voller Aufmerksamkeit begleitet, war ruhig, in gewisser Weise heiter und mitfühlend, unaufdringlich und voll da zugleich. Sie hat meine Hand gehalten, mit mir geatmet und getönt bzw. mich dazu angeleitet. Vor allem das laute und tiefe Tönen, dass sie mir "vorgemacht" hat, erleichterte ungemein. Immer wieder sagte sie mir, wie super ich das mache, so oft, dass ich es schließlich geglaubt habe. Das hat mir eine Menge Kraft gegeben. Mit Ihrer Unterstützung war mir nix mehr peinlich und ich konnte ganz ich selbst sein. Kerstin vermittelte mir das Gefühl: Alles ist in Ordnung. Und wenn es besonders weh tat, sagte sie mit engelsgleicher Stimme: "Jede Wehe öffnet deinen Muttermund ein Stück mehr". Das hat mir wirklich geholfen und mir Mut gemacht, denn das war mir in dem Moment nicht bewusst. Im Nachhinein konnte sie mir auch so Manches über den Geburtsverlauf erzählen, was ich selbst gar nicht mitbekommen hatte bzw. nicht mehr wusste. Ich hatte mal gelesen, dass die Anwesenheit von Doulas die Geburt beschleunigen und ich habe es auch genauso empfunden.

 

Wir sagen Danke! God bless ya! Love, hugs and kisses!