Geschenke - Freude oder Last?


Weihnachten ist vorbei, Ostern steht vor der Tür, Geburtstage gibt es auch immer mal wieder und auch sonst finden wohlwollende Freunde und Verwandte immer eine Gelegenheit werdende oder frischgebackene Eltern zu beschenken.

So kommt es nicht selten, dass Eltern den 25. Body in Größe 50 bekommen, das 32. Greifspielzeug und nochmal einen weiteren Schnuller obendrauf.

 

Wie kann man dem vorbeugen?

Kommunikation lautet das Zauberwort! Aber wie?

 

Liebe (zukünftige) Eltern, die wichtigste Empfehlung zuerst:

Seid mutig euren Bedarf zu äußern.

Schenken macht den Leuten Freude und das ganz besonders dann, wenn sie wissen, dass ihr euch wirklich freut. Also sagt euren Mitmenschen was ihr euch wirklich wünscht. Erstellt Amazon-Wunschlisten, lasst eure beste Freundin eure Vorstellungen koordinieren oder erstellt einen Geschenketisch im nächsten Kaufhaus.

Aber vor allem: Redet darüber – seid nicht schüchtern!

 

Und seid auch nicht schüchtern was den Preis angeht! Omas und Patentanten wollen sich oftmals gerne vom Rest abheben, also gebt ihnen die Chance dazu. Und auch Kollegen und Freunde können zusammenlegen und euch eine größere Anschaffung ermöglichen.

 

Und falls euch Ideen fehlen, hier Kerstins Doula-Empfehlungen:

  • Lasst euch Gutscheine schenken für
  • die „fette Henne“
  • eine „Kinderwagen um den Block schieben“-Flatrate, damit ihr Schlafen könnt
  • Bügeln, Kehrwoche machen oder Rasenmähen (Haushaltsarbeiten, die ihr abgenommen bekommt ohne dass der Helfer euren Alltag stört, finden sich immer)
  • Gutscheine des Drogeriemarktes um die Ecke
  • Gutscheine für den Lieferservice (Lieferando, z. B.)
  • Zeit mit den großen Geschwisterkindern, z.B. ein Zoobesuch, oder ein Ausflug zum Spielplatz

Und wer ganz früh dran ist, wünscht sich einfach einen Doula-Gutschein für eine Geburtsbegleitung

 

(Groß-)Anschaffungen für später sind praktischer als der 25. Body in Größe 56, wie z. B.:

 

  • Nachfolgeautositz nach der Babyschale
  • Hochstuhl
  • Familienfotoshooting
  • Ein Kurs zur Babymassage, Pekip oder art-gerecht-Treffen

 

Macht euren Gästen und Schenkern auch deutlich was ihr nicht möchtet.

Ihr wollt zukünftig Stoffwindeln verwenden? Das sollten dann auch alle wissen, denn dann gibt es zum einen schöne Gutscheine von den entsprechenden Anbietern und zum anderen keine Windeltorten, die ihr nicht gebrauchen könnt.

Habt ihr schon Geschwisterkinder im Haus, dann solltet ihr auch den gewünschten Umgang mit ihnen verdeutlichen. Sollen die Gäste auch an sie denken, oder ist euch das des Guten zu viel? Redet drüber!

 

Fazit des Ganzen: Seid vorausschauend und offen und denkt immer daran:

 

Einen geliebten Menschen ein Lächeln ins Herz zu zaubern, ist das größte Geschenk, das man sich selbst machen kann“ – also gebt eurem Umfeld die Möglichkeit dazu.

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