Erfahrungen aus erster Hand

Die Zeit mit einem Neugeborenen ist aufregend, anstrengend und voller neuer Eindrücke. Umso mehr freuen wir uns, dass einige Eltern sich die Zeit genommen haben Ihre Erlebnisse mit uns für diese Website festzuhalten. Wir bedanken uns für die vielen freundlichen Worte und das entgegengebrachte Vertrauen!


Jan 20 / 2. Kind / geplante VBAC / Kaiserschnitt / Doula: Franziska

 

Franziska hat uns sehr einfühlsam und liebevoll durch meine zweite Schwangerschaft und Geburt begleitet. Wir konnten unsere Ängste in der Zeit im Krankenhaus mit ihr teilen und sie hat uns geholfen für uns die richtige Entscheidung zu treffen, ohne unser Ziel zu verlieren. Ich finde es schade, dass ich sie nicht schon bei meiner ersten Geburt dabei hatte, da hätte höchstwahrscheinlich kein Kaiserschnitt stattgefunden. Für mich eine große emotionale Unterstützung, die jede Frau bei Schwangerschaft und Geburt haben sollte.


Dez 19 / 2. Kind / Hausgeburt mit Verlegung in Klinik / Doula: Franziska

Warum eine Doula?

Es war meine zweite Geburt und davor stand schon fest, dass ich auf jeden Fall wieder, wie bereits bei der ersten Geburt, eine Doula an meiner Seite haben werde. Ich kann es jeder Schwangeren nur empfehlen, denn eine Doula ist wie eine gute Fee, die nicht nur während der Geburt sondern auch in der Schwangerschaft einem alle Wünsche erfüllt. Sei es das Reichen von Wasser, Keksen, Yogamatte, Bademantel und Co, eine Massage nach Bedarf, ein offenes Ohr, ein freundliches, wissendes Lächeln, der Zuspruch im richtigen Moment, das Befüllen des Pools mit Wasser bei einer Hausgeburt sowie Nachfüllen von heißem Wasser, das Hände halten (oder Aushalten meiner Quetschungen), das Fotos machen, das Massieren des Kreuzbeines, die Begleitung ins Krankenhaus nach abgebrochener Hausgeburt, die Gespräche davor, währenddessen und danach, das Nehmen der Angst, die gute Laune, die wunderschönen Affirmationskarten, das Rezept der Stillkugeln, das Beantworten aller Fragen - und seien sie noch so ungewöhnlich, das Gestalten einer Geburtskerze, das Kümmern um Geschwisterkinder, Mann oder Hund, ...
Ich könnte die Liste noch ewig so weiter machen. Kurz gesagt: Sie ist unverzichtbar und ich wünsche jeder Schwangeren und Gebärenden eine Doula an ihrer Seite.
Selbst mein Mann hat die Hilfe und Unterstützung bei beiden Geburten sehr geschätzt und wollte sie nicht missen.


Sep 19 / 3. Kind / Hausgeburt nach Kaiserschnitt / Doula: Miriam

"Nimm dir eine Doula!" wurde mir gesagt. Damals schon, bei meiner zweiten Schwangerschaft. "Was ist denn bitte eine Doula?" sprudelte es aus mir heraus. "Das ist..."

 

Ja, was bedeutet das denn nun? "Dienerin der Frau" um genau zu sein. "Wow... klingt interessant. Aber warum sollte ich...?" kam mir da gleich in den Sinn. Ich bin doch nur... HA! Nein, ich bin nicht nur... ich BIN eine Frau, die ein Kind auf diese Welt bringt und ich habe es verdient, eine wundervolle Geburt zu erleben!!!! Damals hatte ich auch schon eine Doula. Es waren ganz andere Umstände. Aufgrund meines Kaiserschnittes davor, konnte es da noch keine Hausgeburt werden. Aber dennoch, hat meine damalige Doula mir schon sehr helfen können... Ich möchte euch aber nun, von meinen Erfahrungen mit Doula Miri erzählen:

Habe ich es nun verdient, es nochmal selbstbestimmter zu erleben? Kann ich das überhaupt? JA, das habe ich wohl! Und JA, ich kann das!

 

Meine Vorgeschichte?

Zuerst einen traumatischen, völlig unnötigen Kaiserschnitt... dann eine (halbwegs!!!) selbstbestimmte Klinikgeburt... ja und nun? Jetzt wusste ich was ich NICHT will... aber nun auch: WAS ich will!!!

Also: Wieder eine Doula! Diesmal eine wundervolle, 100% selbstbestimmte Geburt! Zuhause! Im Wasser! Ok, der Plan stand!

 

Dann lernte ich Miriam auf der Blessing Way Feier (in der sie mit ihren Kolleginnen zusammen wirkt) kennen. Ich wusste bis dato nicht, dass sie auch Doula ist. Sie war da "nur" eine Mama für mich, in der Runde, mit ihrem Baby, die von ihrer Geburt erzählt. Wir saßen nebeneinander, ich fühlte mich auf Anhieb bei ihr wohl... ich lies dieses zufällige Treffen auf mich wirken... und nach ein paar Tagen fragte ich sie, ob sie mich, trotz eigenem Baby, begleiten würde... "Ja, nichts lieber als das" kam zurück!

Wunderbar, dann wäre ja alles geklärt! :)

 

Bei den Treffen vor der Geburt sprachen wir erst über die vergangenen Erfahrungen. Und über meine Wünsche für die dritte Geburt. Miri war sich sicher: diesmal wird es nochmal ganz anders! Ja, denn jede Geburt, jedes Kind ist einzigartig! Und ja, es wird genauso wie ich es mir wünsche! Also visualisierte ich fleißig meine Geburt! Und...

Was soll ich sagen?! Miri war, nach den anfänglichen Wehen, die ich alleine in der Badewanne veratmen wollte, verlässlich an meiner Seite. Sie tönte mit mir, kümmerte sich um die Wassertemperatur, sprach mir am Ende Mut zu, weckte immer wieder mal den Mann auf (Männer, unglaublich oder?), schaute nach meinen großen Jungs, massierte mich... und das wichtigste: sie gab uns allen (!) allzeit das Gefühl: wir schaffen das und es ist alles in Ordnung! Wir waren so im Flow, es war ein wundervolles, intensives Erlebnis! Zudem: Unsere Hebamme stand im Stau. War es Schicksal? Wir haben dadurch etwas zusammen erleben dürfen, was für uns beide zusätzlich für immer in Erinnerung (und im Herzen!) bleiben wird: es war schließlich eine Wasseralleingeburt, Zuhause! Wow! Unbeschreiblich!

 

Miriam, danke für dein Sein! Deine Offenheit! Deine Worte!

 

Und als Sahnehäubchen nach der Geburt, gab es ein selbstgestaltetes Buch, mit unserem Geburtsbericht und Bildern! Das Buch rührt mich jedes Mal zu Tränen! Diesmal vor Freude und Dankbarkeit!


Jul 19 / 2. Kind / Hausgeburt nach Kaiserschnitt / Doula: Franziska

 

How to even begin describing the support I received from Franziska throughout my pregnancy and long labour? Franziska gave me exactly what I needed during my second pregnancy which shortly following a rather demoralising previous birthing experience. I therefore had the task of working off this previous birth which remained fresh in my mind.

Franziska came each time to my home bringing her positive, smiley self. It was her light that encouraged and empowered me to prepare for letting the past go and to move forward to write a new birthing story. She brought inspiration and creativity into my life during the last months of my pregnancy.

 

Then came the beginning of labour - and I felt it was going to be another long one. I remained on my own until I became discouraged by the relenting, lulling contractions which seemed to never intensify to “bring me forward” but were nonetheless agonising. “Oh no, please not again” as I was instantly brought back to my previous labour. My husband suggested I call Franziska and at this moment my labour took a positive turn. Franziska did not leave my side for the many hours that were to come. She was my rock, my fellow warrior, my nurturer and my greatest support through one of the most physically and mentally challenging processes I was to undergo.

I do not even recall a moment where she left to use the toilet! Franziska’s unfathomable female power and her unwithering belief in me and my ability to birth my baby helped me to rewrite history and for this I am eternally grateful.

 

Weeks after the birth she returned with a scroll containing a letter addressed to my son about our birthing journey and I found out that she is also an incredible writer - and English is not even her mother tongue! I can not thank Franziska enough because even though she will never let me say it - I would not have been able to do what I did without you. You were truly an essential part of my birthing story and I am blown away by your strength and power.


Nov 18 / 1. Kind / Klinikgeburt / Doula: Miriam

Miri hat mich und meinen Mann von der frühen Schwangerschaft über Geburt und Wochenbett hinweg einfühlsam und hilfreich betreut. Sie - als erfahrene Mutter - konnte mich von Anfang an emotional unterstützen und mir helfen mit meinen Zweifeln an mir und meinen Mutterqualitäten umzugehen. Miriam Burg hat mich besser als jeder Geburtsvorbereitungskurs auf die Geburt vorbereitet und mit mir meine eigenen Grenzen im Geburtsprozess erörtert. Sie hat mir viele Informationen über die Geburt und die Zeit danach betreffend gegeben und mich individuell vorbereitet mit Entspannungstechniken und Gesprächen. In der Schwangerschaft war sie für mich mit meinen Ängsten und Problemen wie eine Freundin da, die mir gut zugeredet hat, auch wenn ich völlig verheult war und wegen Schwangerschaftskomplikationen nicht mehr weiter wusste.

 

Unter der Geburt war Miri die ganze Zeit anwesend und begleitet mich schon zu Hause. Aus Angst vor medizinischen Eingriffen und dem damit verbundenen ausgeliefert Fühlen, war es mir wichtig durchgängig eine Begleitung an meiner Seite zu haben, der ich vertraue und die mich mental stärkt und mir gut zuredet und den Stress im Kreissaal schon durch ihre Anwesenheit filtert, der durch Schichtwechsel der Hebammen und mehrere gleichzeitig zu betreuende Frauen entsteht. Miri hat mich motiviert weiter zu machen und durch Massagen, Gespräche und manchmal einfach nur Wasser reichen den Raum mit getragen. Sie hat meinen Mann entlastet, der ohne schlechtes Gewissen auf Toilette gehen konnte und ein paar Minuten die Augen schließen durfte. Miri hat den Moment der Geburt unseres Kindes wunderbar gefilmt, so dass wir diesen magischen Moment immer wieder erleben können.

 

Auch im Wochenbett betreute mich Miri und half die Geburt aufzuarbeiten und gab hilfreiche Anregungen für unsere junge Familie, die sich neu auf das Kind einstellen musste. Wochenbettdepressionen hatten so erst gar keine Chance. Ihr Geburtsbericht für unser Kind ist mit so viel Liebe geschrieben und die schönen Fotos ergänzen diese Geburtsreise auf eine wunderbare Weise.

 

Wir würden Miri definitiv wieder als Doula an unserer Seite haben wollen und können Sie nur bestens empfehlen. Ihre positive freudige Art hat unsere Geburtsreise positiv bereichert und meiner Familie viel Sicherheit gegeben.


Nov 18 / 1. Kind / Klinikgeburt / Doula: Kerstin

Nach langer Kinderwunschzeit freuten wir uns riesig auf die Geburt unseres 1. Kindes. Dabei wünschten wir uns eine liebevolle und vertraute Begleitung vor, während und nach der Geburt. Unsere Doula Kerstin hat unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Bereits in der Schwangerschaft hatte sie viele gute Tipps für uns und hat uns immer wieder ermutigt, wenn doch mal Zweifel aufkamen. Während der Geburt war sie an unserer Seite und hat insbesondere auch meinen Mann entlastet. 

Sie sorgte für eine entspannte Atmosphäre im Kreißsaal und auch als Schwierigkeiten auftauchten, hat sie mich stets bestärkt und war immer für mich da. Das tat sehr gut! Obwohl am Ende ein Kaiserschnitt notwendig wurde, bin ich mit meinem Geburtserlebnis vollkommen im Reinen, da ich mich mit Kerstins Hilfe auch auf diesen Ausgang vorbereiten konnte. Wir durften alles in allem eine sehr stimmige und schöne Geburt erleben. Auch nach der eigentlichen Geburt und im Wochenbett war Kerstin liebevoll mit Rat und Hilfe für uns da, was wir sehr zu schätzen wussten. Wir würden es jederzeit wieder genauso machen und auch bei einer hoffentlich nächsten Geburt wünschen wir uns wieder Kerstin an unserer Seite.


Juni 18/ 2. Kind / Hausgeburt nach traumatischer Klinikgeburt/ Doula: Fanziska

 

Braucht es bei einer Hausgeburt überhaupt eine Doula? Die Hebamme sichert doch schon die 1:1-Betreuung ab und ist nur für einen persönlich da? Und noch dazu die Kosten…
Ja, all das habe auch ich gedacht…

 

Ich muss dafür etwas weiter ausholen:

Mein erstes Kind kam 2016 in einer Klinik auf die Welt. Ich hatte mich, meiner Meinung nach, gut auf die Geburt vorbereitet und mich auch sehr darauf gefreut ohne Angst zu verspüren. Doch dann kam alles anders. Ein überfüllter Kreissaal, völlig überlastete Hebammen und so wurde ich viel alleine gelassen und war mit meinen Schmerzen und Emotionen total überfordert. Das Ganze hat mich monatelange Aufarbeitung gekostet.

Als nach 1,5 Jahren klar war, wir wollen ein zweites Kind, war auch klar: dieses Mal wird alles anders. In einer Krabbelgruppe las ich einen Geburtsbericht über eine Hauswassergeburt - geschrieben von Franziska Petersen- mit tollen Fotos und der entsprechenden Erzählung dazu. Da nahm das Ganze immer mehr Form in meinem Kopf an. Also mit positivem Test Hausgeburtshebamme gesucht und wenig später bei Franziska angefragt. Wir trafen uns zum Vorgespräch in einem gemütlichen Café und sprachen ganz entspannt über alles mögliche. Franzi war mir direkt sympathisch und hatte auch schon Erfahrung mit meiner HG Hebamme, also Vertrag unterschrieben und ich hatte eine Doula. Ab da hatten wir noch 3 weitere Treffen und auch über WhatsApp Kontakt. Sie lieh mir Bücher und war für mich da, als ich sie brauchte. Ich wolle was fürs Herz! Und das bekam ich!
Die nahende Geburt zeichnete sich bereits ab Montagmorgen ab und ich hielt den ganzen Tag über WhatsApp Kontakt mit Franzi. Sie schickte mir beruhigende Sprachnachrichten und es war toll sie da bereits an meiner Seite zu spüren. Als die Wehen nachts stärker wurden, ich bereits in meiner Gebährtonne die Wehen veratmen musste, rief mein Mann Franzi an. Sie war kurze Zeit später da, setze sich vor mir vor die Tonne und war da! Sie reichte mir Trinken, sagte mir was für wundervoll produktive Wehen ich schon habe und rief, als sie merkte dass die Geburt deutlich an Fahrt gewann und es nicht mehr so lange dauern würde, die Hebamme. Als die Hebamme da war, tat diese ihren wundervollen Job. Saß also nur auf einem Stuhl, hörte die Wehen und hörte zweimal die Herztöne ab. Und meine Doula, ja, die war wie gesagt fürs Herz da. Was bekanntlich bei der Geburt mit das Wichtigste ist! Nach der Geburt half sie noch mit und blieb noch mit der Hebamme zwei Stunden im Wohnzimmer, während wir im Kinderzimmer als Familie kuschelten.

Eine Woche später kam Franzi zum Nachgespräch und brachte ein Highlight mit: den Geburtsbericht. Diese tolle Frau hatte nämlich auch noch Fotos gemacht. Wann? Keine Ahnung! Habe ich nicht mitbekomme, ich war gerade dabei ein Kind zu gebähren . Dieses kleine Büchlein mit Text und Fotos habe ich mir schon so oft angeschaut und es so vielen Menschen gezeigt. Ja, es sind echt explizite Fotos, aber ich möchte so vielen Frauen wie es geht Mut machen! Und wer keine Hausgeburt möchte, was ich gut verstehen kann, konnte ich mir schließlich beim ersten Kind auch noch nicht vorstellen, der empfehle ich immer ganz eindringlich eine Doula!! Es ist kein Geheimnis, dass die Hebammen überlastet sind und oftmals keinen Zeit für die einzelnen Frauen haben. Es ist kein Geheimnis, dass genau diese 1:1-Betreuung mit der wichtigste Faktor für eine Geburt ohne Interventionen ist. Nehmt bitte das Geld in die Hand! Kauft euch nur einen gebrauchten Kinderwagen (vielleicht liegt das Kind eh nie drin und nach einem Jahr wollt ihr einen Buggy) und keinen andern Krams, den ihr eh nicht braucht. Lasst euch Geld genau für eine Doulabegleitung schenken. Ihr bekommt diese Ausgabe tausendfach zurück. In diesem Sinne, liebe Franzi, bis heute ist meine Dankbarkeit ungebrochen für deine tolle Begleitung, die dieses wunderschöne und heilsame Geburtserlebnis erst möglich gemacht hat. Danke.

 


Mai 18 / 1. Kind / Klinikgeburt / Doula: Miriam

Meine Entscheidung für Miri als Doula war spontan und ungeplant, aber auf alle Fälle die richtige Entscheidung. Miri ist einfühlsam und immer da, wenn man sie braucht. Meine geplante Hausgeburt endete im Kaiserschnitt, was nicht leicht war. Miri unterstützte mich und meinen Mann in dem Moment. Sie war auch mit uns im Krankenhaus zur Kontrolle (vor der eigentlichen Geburt) und gab mir Kraft und fand die richtigen Worte, wo ich mir nicht mehr sicher war, was jetzt richtig ist. Nach dem Kaiserschnitt verewigte sie unsere schönste Zeit des Kennenlernens in Bildern. Dafür und für alles, was ich nicht erwähnt habe: Vielen Dank, liebe Miri!


Nov 17 / 1. Kind / Klinikgeburt / Doula: Miriam

Meine Doula: hat mir während der Geburt Mandarinen geschält (oh ja, sehr sehr viele), mich immer wieder ans Trinken erinnert, mich gehalten, mich unterstützt, meinen Mann vertreten, dass er mal an die frische Luft kann, im Kreißsaal meine Wunschstimmung erzeugt (LED Kerzen und Musik angemacht), meine Standpunkte vor den Ärzten und Hebammen vertreten, mich unterstützt, meine individuellen Entscheidung zu treffen, vor allem unter der Geburt, die sich dann situationsbedingt zu denen im Vorfeld geändert hatten. Sie hat mir die medizinischen Dinge, die ich erst bejaht hatte, nochmal erklären können, weil ich dann doch nicht genau zugehört hatte (unter Wehen hat Frau nämlich besseres zu tun ;-). Sie hat mir Mut zugesprochen, mich motiviert und vor allem: sie war da - jede Minute, nein jede Sekunde war sie da, 2 Tage lang (meine Geburt ging insgesamt 33h). Und sie hat in jedem Moment an mich geglaubt! An mich, an mein Baby und meine Traumgeburt. Und so ist es dann auch geworden, ganz anders als geplant aber trotzdem wunderbar. Alle Dinge haben sich verändert. Aber eine Konstante ist geblieben: Meine Doula! Egal wie viele Schwangerschaften noch kommen, eins ist klar, ich werde mir immer eine wunderbare Begleiterin suchen - eine wie Miri <3


Okt 17 / 1. Kind / Hausgeburt / Doula: Miriam

Nachdem meine Blase gesprungen war, wurde mir erst bewusst: Jetzt wird es ernst - es geht endlich los. Voller Vorfreude und schon unter ersten heftigen Wehen rief ich meine Hebamme und sofort meine Doula Miriam an. Miri kam sofort und und brachte ihre Affirmationskarten, das tolle TENS Gerät und gute Laune mit. Sie war sofort ein Stein in der Brandung für mich. Mein Mann konnte sich ganz auf das füllen der Regentonne konzentrieren während Miri an meiner Seite war. Sie bestärkte mich, gab mir Hilfestellung beim gehen und lies mich eine Affirmationskarte ziehen. Da ich wusste das sie eine solche Haus-Regentonnengeburt auch schon erlebt hatte war ich durch ihre Anwesenheit geerdet. Sie brachte mir Trinken und Essen und ich durfte in jeder Tonart mit ihr sprechen, sie anweisen, anmeckern, mit ihr lachen, einfach sein wie ich mich fühlte. Das tat so gut! Sie übernahm auch das Wehentracking für mich und gab die Info nach Bedarf dann an die Hebamme weiter. Sie wusste auch genau wann es an der Zeit war eben diese dazu zu holen und ich musste nichts tun. Mein Mann musste sich darüber Null Gedanken machen und das tat so gut - jemanden zu haben der all das schon erlebt hat und der einen stützt und auch wenn jede Geburt unterschiedlich ist - das ganze Geschehen ein wenig einschätzen kann. Ich würde nie wieder ohne eine Doula gebären wollen - sie hat mich, meinen Mann, die Hebamme und damit auch die ganze Geburt entlastet, gestützt und war mit voller Liebe und Aufmerksamkeit bei mir - eine Frau, eine Frau die schonmal ein Kind geboren hat. So wundervoll! Ich bin ihr so dankbar und kann sie wirklich nur jedem aus vollem Herzen empfehlen. Unsere kleine Familie dankt dir so sehr!


Aug 2017 (und Aug 2016) / 1. und 2. Kind /Kaiserschnitt(e) / Doula: Franziska

Ich hatte das Glück, dass Franziska mich als Doula gleich zweimal begleitet hat. Bei mir kam es zunächst anders als gedacht und beide Kinder wurden per Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Aber auch unter den Umständen war ich froh Franziska an meiner Seite zu haben. Sie eilte beim ersten Einsatz sofort ins Krankenhaus, als sie von meinem Notkaiserschnitt erfuhr und erleichterte mir sehr mein anschließendes, von Erschöpfung und Stillproblemen erschwertes Wochenbett. Beim zweiten Kind begleitete sie mich, die inzwischen alleinerziehend war, und meine Tochter auf unserem gemeinsamen Weg. Ich vergesse nie, wie aufgeregt ich vor dem Kaiserschnitt war und welche Erleichterunng es war Franziska an meiner Seite zu wissen. Sie holte mich mitten in der Nacht ab, um mich ins Krankenhaus zu begleiten, wo nach einer kurzen Eröffnungsphase der Kaiserschnitt durchgeführt wurde. Franziska war mit im O.P. und blieb auch danach so lange, wie ich es wünschte an meiner Seite. Als sie mich wenige Tage später Zuhause besuchte überreichte sie mir ein Album, in dem sie die Geburtsreise meiner Tochter und mir durch wundervolle Fotos und Texte für immer festgehalten hat.

 


Jul 17 / 2. Kind / Klinikgeburt / Doula: Franziska

Meine erste Geburt war ... hmm ... normal? Wie es sich für Erstgebärende so "gehört" standen wir viel zu früh im Krankenhaus, watschelten stundenlang das Klinikgelände auf und ab (und auf und ab und ...), wendeten einige der erlernten Techniken aus dem Geburtsvorbereitungskurs an, waren enttäuscht, verwundert und verärgert über den wenigen Fortschritt am Muttermund und glücklich, überrascht und erleichtert als die Fruchtblase platzte, ich konnte endlich durchatmen und ein wenig schlafen, als die PDA wirkte und brachte nach 24 Stunden und mit Hilfe einer Saugglocke meinen kerngesunden Sohn auf die Welt. Die erste Geburt war lang, schmerzhaft, zeitweise beängstigend, frustrierend, mühsam und notwendiges Übel um das schönste Geschenk im Arm halten zu dürfen und für all das belohnt zu werden! 9 Monate später überschnitten sich zwei freudige Ereignisse: Wir waren erneut schwanger und meine Schwester gebar ihren ersten Sohn! "Sie gebar ihren ersten Sohn" - ich wähle diese Art der Formulierung ganz bewusst, denn sie wirkt auf mich: Selbstbestimmt, in sich ruhend, konzentriert, mutig, natürlich und stolz - genau so berichtete mir meine Schwester von ihrer Geburtserfahrung. Schmerzhaft? Klar! Aber die Schmerzen standen weit, weit weniger im Fokus als bei mir! Meine Schwester konnte mit ihrer Geburtsreise anderen Mamas die Angst nehmen - meine verschwieg ich Erstgebärenden lieber. Zeitgleich mit meinem Bauch wuchs auch der starke Wunsch, dieses Mal auch eine Geburts-(Traum)-Reise mit nach Hause nehmen zu wollen! Mit Hilfe eines erfahrenen Reiseleiters in Form einer Doula! Ich möchte hier nicht auf die "Notwendigkeit" einer Doula eingehen ... ich sprenge ja eh schon den Rahmen einer normalen Rezension! Vielmehr möchte ich stolz und laut verkünden: Auch ich gebar! Ein zweites Mal! Und die Geburten hätten unterschiedlicher nicht sein können! (Und das trotz gleichem Mann an meiner Seite, im selben Krankenhaus) Die zweite Geburt war kurz, klar, kraftvoll, konzentriert, schmerzhaft, selbstbestimmt, selbstsicher, selbstverständlich, unkompliziert, intim, persönlich und mit ganz viel (Bauch)-Gefühl! Eine Doula - im Allgemeinen - und (meine) Doula: Franziska - im Speziellen kann ich nur jeder Frau wärmstens ans Herz legen! Mit Franziskas Hilfe war meine Kliniktasche dieses Mal randvoll mit ganz viel neuem Mut für die kommende Geburt und auch einer ersten Versöhnung mit der "normalen" Geburt meines Sohnes. Franziska half meinem Mann beim Tragen, erinnerte mich ans Trinken und reichte mir die (geöffneten) Flaschen. Sie fand die richtigen Worte zur richtigen Zeit, mal aufmunternd, mal anfeuernd, mal informierend. Sie wich mir nicht von der Seite, ohne aufdringlich zu sein. Sie stärkte mir den Rücken und massierte mein Kreuzbein während jeder Wehe. Da gäbe es jetzt noch so viel mehr zum Aufzählen, wenn da nicht dieses Rahmen-Spreng-Problem wäre! (Und meine zwei Kinder ... warum ist es so gefährlich ruhig?) Liebe Franziska! DANKESCHÖN! Für mehr als nur Händchen halten!


Okt 16 / 1. Kind / Haus-Wassergeburt / Doula: Franziska

In der Schwangerschaft kam in mir der Wunsch auf, bei der Geburt unseres ersten Kindes eine Doula dabei zu haben. Mein Mann war zunächst skeptisch. "Was soll ich denn dann noch da? Dann hab ich ja gar nichts mehr zu tun!" Also verglich es mit einem sportlichen Wettkampf: Es gibt die Freundin, die im Publikum sitzt und sich mit dir freut und es gibt einen Trainer, der solch eine Situation schonmal durchlebt hat und nützliche Tipps geben kann! Das ist eine Doula für die Frau! Nachdem wir Franziska kennenlernten, waren wir uns dann sofort einig: Franziska wird bei der Geburt - neben der Hebamme - bei der Hausgeburt dabei sein! Und was soll ich sagen?! Ich kann es nicht in Worte fassen, wie viel uns ihre Hilfe bedeutet (hat). Sie stand uns vor, während und nach der Geburt zur Seite, nahm uns Ängste und Sorgen und bescherte uns eine wundervolle, selbstbestimmte Geburt. Sie wusste zu jedem Zeitpunkt, wie sie mir helfen konnte und wir arbeiteten uns gemeinsam durch die Geburt. Sie war mein Anker und unsere Ansprechpartnerin und sie hat uns die Geburt erleben lassen, die wir uns erträumt haben! Wir werden dir niemals genug danken können! Ohne dich wäre die Geburt deutlich schlechter verlaufen! Danke für alles und für die nächste Geburt bist du wieder gebucht ;)


Jun 16 / 2. Kind / Klinikgeburt / Doula: Kerstin

Mein Mann meinte noch, dass er all diese Berichte nicht verstünde in denen es heißt, dass eine Geburt mit einer Doula leichter sei... man wisse ja gar nicht, wie die Geburt ohne verlaufen wäre... Und ja, er hat recht. Aber ich habe den Vergleich zu der Geburt meines Sohnes zu der Jetzigen und ich muss sagen, dass es mir viel besser geht wie nach der Ersten. Klar, es war das zweite Kind und ja, auch die Hebamme sowie mein Mann waren nicht unbeteiligt. Dennoch war die Geburt wesentlich angenehmer. Viel mehr Unterstützung! Zwei Leute + Hebamme aus dem Krankenhaus, die wirklich da waren. Die für Entlastung gesorgt haben. Ich bereue Nichts! Es war eine super Entscheidung! Und wenn ich ehrlich bin, wenn ich nochmal ein Kind bekommen sollte, dann möchte ich wieder von dir, liebe Kerstin, begleitet werden. Einfach nochmal Danke an dieser Stelle!


Feb 16 / Zwillinge / Klinikgeburt / Doula: Kerstin

Kerstin war einfach 'ne Wucht. Die Geburt meiner zwei Mädchen hat dann trotz heftiger Schmerzen sogar Spaß gemacht. Es ging alles so schnell, dass mein Mann nicht rechtzeitig da sein konnte, aber Kerstin war Gott sei Dank sofort zur Stelle. Ohne sie hätte ich die Geburt nicht so genießen können. Sie hat mich die ganze Zeit mit voller Aufmerksamkeit begleitet, war ruhig, in gewisser Weise heiter und mitfühlend, unaufdringlich und voll da zugleich. Sie hat meine Hand gehalten, mit mir geatmet und getönt bzw. mich dazu angeleitet. Vor allem das laute und tiefe Tönen, dass sie mir "vorgemacht" hat, erleichterte ungemein. Immer wieder sagte sie mir, wie super ich das mache, so oft, dass ich es schließlich geglaubt habe. Das hat mir eine Menge Kraft gegeben. Mit Ihrer Unterstützung war mir nix mehr peinlich und ich konnte ganz ich selbst sein. Kerstin vermittelte mir das Gefühl: Alles ist in Ordnung. Und wenn es besonders weh tat, sagte sie mit engelsgleicher Stimme: "Jede Wehe öffnet deinen Muttermund ein Stück mehr". Das hat mir wirklich geholfen und mir Mut gemacht, denn das war mir in dem Moment nicht bewusst. Im Nachhinein konnte sie mir auch so Manches über den Geburtsverlauf erzählen, was ich selbst gar nicht mitbekommen hatte bzw. nicht mehr wusste. Ich hatte mal gelesen, dass die Anwesenheit von Doulas die Geburt beschleunigen und ich habe es auch genauso empfunden. Wir sagen Danke! God bless ya! Love, hugs and kisses!